OMAS GEGEN RECHTS
Darmstadt
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Darmstadt

Wünsche und Anregungen der Darmstädter BürgerInnen an die Politik

Wünsche und Anregungen der Darmstädter BürgerInnen, gesammelt an den Infoständen der Omas gegen Rechts vor der Kommunalwahl 

Die OGR am Stand am weißen Turm in Darmstadt

Mobilität – unterwegs sein in Darmstadt und Umgebung

Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs auch in die Umgebung/Landkreise

  • An erster Stelle und Mehrfachnennung : Niedrigere Fahrpreise beim ÖPNV
  • Bessere Anbindung der Landkreise z.B. von Ost nach West oder nach Pfungstadt 
  • Nahverkehr nachts im Halbstundentakt einrichten
  • Mehr Straßenbahnen am Wochenende einsetzen
  • Den Heiner-Liner ausbauen
  • Pünktlichkeit verbessern (z.B. Straßenbahn Kranichstein)

Verbesserung Infrastruktur und Ausstattung

  • Den Hauptbahnhof behindertengerechter ausbauen, ein Aufzug reicht nicht
  • An Haltestellen und in StraBa +Bussen mehr Barrierefreiheit – vor allem am Luisenplatz
  • Mehrere Ältere äußerten den Wunsch nach nicht-digitalen Möglichkeiten, Tickets zu kaufen (Haltestellen wieder mit Automaten bestücken oder 20er Karten so wie z.B. in Berlin) 
  • Die neue Straßenbahn (Tina) wird als zu laut und unbequem empfunden (schlechte Sitzanordnung, kalte und unbequeme Bänke)

Verbesserungen für Fahrradfahrer

  • Mehrfach wurden mehr und bessere Radwege gewünscht, die nicht einfach im „Nichts“ enden 
  • Mehr Fahrradparkplätze in der Innenstadt (Wilhelminenstraße, am weißen Turm etc.)
  • Die Fußgängerzonen werden in der gemeinsamen Nutzung von Fahrrädern (besonders Lieferrädern) und Fußgängern z.T. als unsicher erlebt
  • Vorschlag: da wo möglich, extra Fahrradspur einzeichnen; Aktionstag von Stadt/Polizei: Sensibilisierung aller Verkehrsteilnehmer (Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger) für die Bedürfnisse der anderen

    Mehrfacher geäußerter Wunsch:  Autofreie Innenstadt durch

  • Erhöhung der Parkgebühren
  • Park and Ride-Parkplätze vor der Stadt
  • Nutzung der Umgehungsstraßen fördern
  • Aber:  bezahlbare Parkplätze für Gäste von außerhalb gewünscht 

Wohnen in Darmstadt

Wohnraum

Der dringendste Wunsch sind mehr bezahlbare Wohnungen  

  • Förderung des sozialen Wohnungsbaus, mehr Wohnungen über den Bauverein
  • Wunsch nach generationsübergreifendem Wohnen und Wohnen aller Klassen und Schichten miteinander
  • Mehr „Durchmischung“, d.h.  weniger „arme“ und „reiche“ Viertel

Grüneres und lebensfroheres Stadtbild

  • Vielfacher Wunsch nach mehr Grün in der Stadt, Bäumen als Hitzeschutz, Umwandlung von Parkplätzen in Grünflächen und insgesamt nachhaltiger Klimaschutz und Pläne für nachhaltige Energie
  • Wunsch nach mehr Ordnung und Sauberkeit, weniger Müll und Entfernen der Graffitis in der Stadt, Wege und Straße schöner pflastern
  • Unterstützung des Einzelhandels vor Ort, z.B. durch Deckelung der Pachten
  • Insgesamt der Wunsch nach einer Innenstadt mit interessanteren Geschäften, sinnvollen und kreativen Angeboten, kleinteiligen Kunstoasen und wenig Leerstand
  • Sinnvolle Umsetzung des Denkmalschutzes „Menschen sind wichtiger als Denkmäler“
  • Mehr Blick auf Kranichstein und die Viertel um Darmstadt

Konkrete Wünsche 

  • Keine Bebauung des Bürgerparks!
  • Meßplatz nicht zu bauen, kein Parkplatz am Nordbad 
  • „Heinerblock“ im Martinsviertel realisieren
  • Kein Besucherzentrum am Osthang (mehrfach)
  • Endlich die Rheinstraßenbrücke fertigstellen 
  • Mehr Räume von der Stadt für private Feiern, Bildungs- und Kulturveranstaltungen und soziale Kontakte; Proberäume für Bands zur Verfügung stellen 
  • Mehr öffentlicher Raum in der Innenstadt, der nicht zum Geldausgeben verpflichtet
    – Treffpunkte für Kinder und Jugendliche (mehrfacher Wunsch)
    – Schönere Spielgeräte in der Stadt

– Jugendtreffs ausbauen

– Keine Bänke mit Verstrebungen

– Mehr Sitzmöglichkeiten in der Innenstadt für ältere Menschen

  • Mehr Sportmöglichkeiten im Außenbereich wie an der Öttinger Villa Outdoor
  • Mehr Open-Air-Konzerte
  • Mehr queere Veranstaltungen
  • Medizinische Versorgungszentren in jedem Stadtviertel
  • Den Herrngarten wieder attraktiv machen 
    – Alles dafür tun, dass das Café erhalten bleibt 
    – Drogenzentrum an den Stadtrand verlegen

Darmstadt soll eine offene und tolerante Stadt bleiben

Gefördert und unterstützt werden sollen daher 

  • Sport, Unisport
  • Ehrenamtliche Initiativen
  • Hilfe bei Anliegen mit Ämtern
  • Die freie Kulturszene in Darmstadt
  • Integrationskurse (Nicht einschränken, sondern mehr!)
  • Der Schutz queerer Menschen („safe spaces“ schaffen, gezielte Schulungen der Polizei zum Umgang mit queeren und insbesondere trans*Personen, Förderung präventiver Projekte an Schulen und Jugendzentren) 
  • Verstetigung/finanzielle Absicherung für Gemeinwesenarbeit und Gemeindepflege
  • Ältere Menschen bei Alltagsproblemen unterstützen

Wünsche an Ämter und Politik allgemein

  • Mehr Ansprechbarkeit für BürgerInnen (Freundlichkeit)
  • Keine Bezahlkarte 
  • Keine Abschiebung in den Iran und Kriegsgebiete
  • Behörden in Stadt und Landkreis zu Traumasensibilität schulen, mögliche Hilfsangebote machen, keine Weiterreichung von Daten 
  • Bürokratieabbau in der Regulation von Unternehmen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Umweltschutz
  • Mehr Mitspracherecht für BürgerInnen (Bürgerräte)
  • Förderung von Initiativen, die BürgerInnen mit unterschiedlichen Haltungen und Biografien ins Gespräch miteinander bringen 

Allgemein wünschen sich die Menschen wieder mehr Miteinander, dass die Politik aber auch für Gewaltfreiheit und gegen Rechtsextremismus und Rassismus einsteht und dass Solidarität mit Israel und den Palästinensern möglich ist

Auch die Ausgrenzung Ungeimpfter während Corona und eine mögliche Aufarbeitung war ein Wunsch, ebenso auch mit der AFD-Gruppe ins Gespräch zu kommen.

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